1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln sämtliche Vertragsbeziehungen zwischen dem Anbieter und seinen Kunden im Zusammenhang mit der Bereitstellung und Nutzung der E-Learning-Plattform „securityschulung.de“ (nachfolgend „Plattform“).
(2) Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern ist ausgeschlossen.
(3) Diese AGB gelten auch für zukünftige Vertragsverhältnisse, ohne dass es einer erneuten Einbeziehung bedarf.
(4) Entgegenstehende oder abweichende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden finden keine Anwendung, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich in Textform zugestimmt.
(5) Vertragsgrundlage ist das jeweilige individuelle Angebot des Anbieters. Im Falle von Widersprüchen gilt folgende Rangfolge:
Individuelles Angebot / Auftragsbestätigung
Diese AGB
(1) Gegenstand des Vertrages ist die zeitlich befristete Bereitstellung des Zugangs zur Plattform einschließlich digitaler Lerninhalte im Bereich IT-Sicherheit und Cyber Awareness.
(2) Die Leistungen umfassen insbesondere:
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videobasierte Schulungsinhalte,
-
Wissensabfragen (Tests, Quizze),
-
Zertifikatsfunktionen,
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Administrations- und Reportingfunktionen.
(3) Der Anbieter schuldet ausschließlich die Zurverfügungstellung der Plattform und Inhalte, nicht jedoch einen bestimmten Schulungs-, Lern- oder Unternehmenserfolg.
(4) Insbesondere schuldet der Anbieter keine:
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Erfüllung regulatorischer Anforderungen,
-
Auditfähigkeit,
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Compliance-Sicherheit,
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Wirksamkeit von Schulungsmaßnahmen im Sinne von Normen (z. B. ISO 27001, DORA, NIS-2).
(1) Die Darstellung auf der Website stellt kein verbindliches Angebot dar.
(2) Der Vertrag kommt ausschließlich durch:
Annahme eines Angebots durch den Kunden oder
Auftragsbestätigung durch den Anbieter
zustande.
(3) Die Freischaltung der Plattform gilt als konkludente Annahme.
(1) Vertragspartner ist ausschließlich das beauftragende Unternehmen.
(2) Der Kunde erwirbt eine vertraglich festgelegte Anzahl an Nutzerlizenzen („Seats“).
(3) Es können Administratoren („Admin Seats“) eingerichtet werden, die insbesondere berechtigt sind:
Nutzer anzulegen,
Inhalte zuzuweisen,
Reports abzurufen.
(4) Endnutzer erhalten personalisierte Zugänge.
(5) Der Kunde ist allein verantwortlich für:
die korrekte Zuordnung von Nutzern,
die Einhaltung der Seat-Anzahl,
sämtliche Aktivitäten seiner Nutzer.
(6) Eine Übertragung von Seats auf Dritte außerhalb des Unternehmens ist unzulässig.
(1) Der Kunde ist verpflichtet, sämtliche Zugangsdaten vertraulich zu behandeln und vor unbefugtem Zugriff zu schützen.
(2) Der Kunde stellt sicher, dass die Nutzung ausschließlich im vertraglich vereinbarten Umfang erfolgt.
(3) Untersagt ist insbesondere:
Weitergabe von Zugangsdaten,
systematische Vervielfältigung von Inhalten,
Reverse Engineering,
missbräuchliche oder rechtswidrige Nutzung.
(4) Der Kunde trägt die alleinige Verantwortung für die interne Verwendung der Plattform und deren Einbindung in betriebliche Prozesse.
(1) Der Anbieter räumt dem Kunden ein einfaches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares Nutzungsrecht an der Plattform und den Inhalten für die Dauer des Vertrages ein.
(2) Sämtliche Inhalte sind urheberrechtlich geschützt.
(3) Eine Vervielfältigung, Verbreitung oder öffentliche Zugänglichmachung außerhalb der Plattform ist unzulässig.
(4) Zertifikate dürfen ausschließlich im Rahmen ihres vorgesehenen Zwecks verwendet werden.
(1) Die Plattform ermöglicht die Erstellung von Zertifikaten auf Basis bestandener Tests.
(2) Diese Zertifikate stellen ausschließlich einen technischen Nachweis über die Teilnahme und Testergebnisse dar.
(3) Sie sind kein Nachweis für:
tatsächliche Wissensvermittlung,
Verhaltensänderung,
regulatorische Compliance,
Einhaltung gesetzlicher Anforderungen.
(4) Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für die Anerkennung durch Dritte, insbesondere:
Aufsichtsbehörden,
Auditoren,
Zertifizierungsstellen.
(1) Es gelten die im Angebot vereinbarten Preise zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer.
(2) Rechnungen sind sofort ohne Abzug fällig.
(3) Der Anbieter ist berechtigt, Vorauszahlungen zu verlangen.
(4) Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt:
den Zugang zur Plattform zu sperren,
den Vertrag außerordentlich zu kündigen.
(5) Aufrechnung ist nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen zulässig.
(1) Die Laufzeit ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot.
(2) Sofern nicht anders vereinbart, verlängert sich der Vertrag automatisch um jeweils ein Jahr, wenn er nicht mit einer Frist von 3 Monaten gekündigt wird.
(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt unberührt.
(4) Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei:
Zahlungsverzug,
Verstoß gegen Nutzungsbedingungen,
missbräuchlicher Nutzung,
Insolvenz.
(1) Der Anbieter schuldet eine marktübliche Verfügbarkeit der Plattform.
(2) Eine jederzeitige Verfügbarkeit wird ausdrücklich nicht garantiert.
(3) Insbesondere kann es zu Einschränkungen kommen durch:
Wartungsarbeiten,
Sicherheitsmaßnahmen,
technische Störungen.
(1) Support erfolgt über die vom Anbieter bereitgestellten Kanäle.
(2) Es werden keine garantierten Reaktions- oder Lösungszeiten geschuldet, sofern nicht ausdrücklich vereinbart. Support ist von Montags - Freitags zwischen 09:00 Uhr - 17:00 Uhr.
(1) Es gelten die gesetzlichen Vorschriften.
(2) Gegenüber Unternehmern beträgt die Gewährleistungsfrist 12 Monate.
(3) Mängel liegen nur vor, wenn die Plattform wesentlich von der vereinbarten Funktionalität abweicht.
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei:
Vorsatz,
grober Fahrlässigkeit,
Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit.
(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten).
(3) In diesen Fällen ist die Haftung beschränkt auf:
den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, maximal jedoch auf die Höhe der im jeweiligen Vertragsjahr gezahlten Vergütung.
(4) Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen.
(5) Insbesondere haftet der Anbieter nicht für:
unternehmensinterne Entscheidungen des Kunden,
Compliance-Verstöße,
unterlassene Schulungsmaßnahmen,
Fehlinterpretation von Zertifikaten.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß
DSGVO. Weitere Informationen unter:
securityschulung.de/privacy
(1) Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB aus sachlichen Gründen anzupassen.
(2) Änderungen werden dem Kunden rechtzeitig mitgeteilt.
(3) Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von 14 Tagen, gelten die Änderungen als akzeptiert.
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
(2) Gerichtsstand ist – soweit zulässig – Düsseldorf.
(3) Erfüllungsort ist der Sitz des Anbieters.
(4) Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen unberührt.